Australien,  Cook Islands,  Neuseeland

Sabbatical – Start in Singapur & Reiseroute in Ozeanien

So! Jetzt habe ich so vielen Leuten meinen Travelblog aufs Auge gedrückt, jetzt muss ich auch mal liefern.

Wir sind endlich gestartet am Sonntag, mit ca. 3 Stunden Verspätung – bis Singapore Airlines endlich das A380-Ersatzteil in der Werkstatt gefunden, geliefert und eingeschraubt hatte.

Wir sind natürlich auch 3 Stunden später erst in Singapur gelandet, was uns jedoch egal war, denn wir haben 2 Tage Aufenthalt hier geplant. Für die direkt Weiterreisenden von unserem Flug war die Verspätung jedoch eher wie ein Alptraum an 4 Singapur-Schaltern, der uns erspart blieb.Corona hat schon einiges im Reiseverkehr verändert, auch zum Guten, denn viele Länder haben ihre Einreise-Verwaltung auf Vordermann gebracht und über Apps und Online Dienste kann man sich hervorragend bereits im Vorfeld registrieren und braucht keine Papier-Formulare mehr im Flieger auszufüllen.

Singapur ist noch weiter gegangen und wir konnten nun mit Biometrischem Ausweis, online Registrierung und VISA Application durch den Self-Service Immigration Schalter und waren innerhalb von Sekunden eingereist. So schnell ging das noch nie vorher!

Der ein oder andere wird sich wundern, warum ich jetzt grade in Singapur Zeit finde, etwas zu schreiben. Nun ja, ich hatte es im Wetterbericht schon gesehen und mich an meine Januar-Zeit 2018 in Singapur erinnert, aber Dirk war sehr ungläubig als er feststellen musste, dass wir hier in Singapur nicht bei strahlendem Sonnenschein und 30 Grad begrüßt werden, sondern mitten in der Regenzeit. Ja, es regnet unablässig, komplett durchgehend, zwar warm 🙂 , aber extrem feucht. 100% Luftfeuchte, Dauerregen zum Teil quer von vorne und immer mal wieder ein Gewitter, das lädt nicht zur Stadterkundung ein.

Der Singapurer hat darauf nur 2 Antworten: Shopping oder Freizeitbespaßung.

Shopping ist bei uns nicht möglich, die Koffer & Rucksäcke lassen kein weiteres Utensil mehr zu. Also geht’s auf zur Bespaßung und nachdem wir bereits im Dezember im neuen Kinofilm „Avatar – The Way of Water“ waren, gibt es passend dazu derzeit eine Avatar Experience im Cloud Forest Dome in Gardens by The Bay. Der Cloud Forest ist ein überdimensionales Gewächshaus, in dem Regenwald über verschiedene Klimazonen hinweg in einer Art Berg mit Hängebrücken nachgebaut wurde. Es gibt viel Informatives, viele wunderschöne Orchideen, Farne und viele andere Pflanzen zu bestaunen, dazu Wasserfälle, es wird sogar mehrmals am Tag Nebel im Regenwald erzeugt, der sich wie ein Schleier dann über den kompletten „Berg“ legt. Das Ganze wurde auf eine sehr innovative Art ökologisch angelegt und ist damit eine Erfahrung für die ganze Familie.

Zurzeit gibt es dazu eben noch eingebunden die Avatar Experience und das haben wir uns genauer angesehen und echt viel Spaß gehabt: Avatar Figuren (die Na‘vi von Pandora) lugen zwischen den großen Farnen heraus, Pandora Pflanzen wurden nachgebildet, die Energieflüsse dargestellt, die Pandora Urwaldgeräusche tönten aus versteckten Lautsprechern im Farn.

Den großen Flugdrachen, den „Banshees“, wurde gleich eine ganze Etage gewidmet. Ein Drache saß lebensgroß auf einem Felsvorsprung und hat uns angefaucht.

Sehr witzig fanden wir die Live-Präsentation eines kleinen fauchenden Baby-Flugdrachens auf dem Arm einer „spitzohrigen“ Pflege-Na’vi, die mit allem Ernst die Lebensweise von Pandora‘s Flugdrachen erläuterte und Infos zu Aufzucht, Pflege, Fluggeschwindigkeit und Spannweite zum Besten gab.

Wir konnten uns außerdem vor einem großen Bildschirm scannen lassen, wurden mit einem Flugdrachen verbunden und konnten ihn dann mit Bewegungen selbst durch die hängenden Berge von Pandora steuern. Da kam das Kind in uns beiden zum Vorschein! 😀

Zum Schluss wird noch ein Foto mit einem Flugdrachen erstellt und über einen QR-Code kann man sich dieses Foto dann abrufen. Fancy!

Außerdem gab es Boxen, in denen man sich „Avatarisieren“ konnte. Wir wurden wieder gescannt und dann zum Avatar mit entsprechender Größe, blauer Hautfarbe und mit spitzen Öhrchen umgewandelt.

 

Morgen geht’s weiter von Singapur nach Christchurch, auf die Südinsel Neuseelands:

Und dann geht unsere eigentliche Reiseroute los, wie Ihr auch auf den beiden Karten von Australien und Neuseeland mit den jeweiligen Destinationen ersehen könnt.

Wir erkunden erst die Südinsel von Neuseeland, danach die Nordinsel, fliegen dann von Auckland auf die Cook Inseln und lassen es uns auf Rarotonga und Aitutaki gut gehen.
Schließlich geht’s nach Sydney / Australien und von dort noch 2 Wochen nach Tasmanien.

Von Tasmanien fliegen wir wieder aufs Festland nach Melbourne und starten von dort unsere Tour an der Südküste entlang bis Adelaide und verbringen noch 3 Tage auf Kangaroo Island.

Von Adelaide fliegen wir ins Rote Zentrum und erkunden den Uluru (alias Ayers Rock) und die Olgas.

Schließlich beginnt mit einem Flug von Ayers Rock über Sydney nach Cairns der letzte Teil des Trips: wir fahren mit dem Auto von Cairns bis nach Brisbane und nehmen dabei Mission Beach, das Great Barrier Reef, Lady Elliot Island, Frazer Island und diverse andere Orte und Highlights mit.

Der Rückflug steht dann für Anfang Juni fest: von Brisbane wieder über Singapur zurück nach Frankfurt.

Falls wir dann noch zurückkommen wollen…. wie der ein oder andere bereits mit einem Augenzwinkern bemerkt hat. 😉

Happy Chinese New Year aus Singapur – aus dem Jahr des Hasen !

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